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Nachtrag

Veröffentlicht am 28.09.2014

Nachtrag:

 

Dieser Reisebericht soll euch einfach einen kleinen Einblick in meine Reiseerfahrung von Canada geben. Ich habe die Touren natürlich auch etwas genauer beschrieben, so dass ihr euch etwas daran orientieren könnt, falls ihr die Tour auch machen möchtet.

Vor allem wollte ich mit der Beschreibung auch etwas kurzweilig und amüsant mal eine andere Art von Reiseführer machen die einfach Spass macht zu lesen und wo ihr nicht alles so ganz genau nehmen dürft. Es gibt sicherlich Dinge die ich gar nicht beschrieben hab, einfach übergangen oder andere Details mehrfach wiederholt habe.
Ich möchte ja nicht die Reise für euch machen, sondern ihr sollt ja eure eigene Erfahrung vor Ort machen, es soll lediglich ein Anhaltspunkt sein und eine Möglichkeit, wenn ihr selber grad keine andere Idee habt was ihr machen wollt. Vor allem aber dient dieser nachfolgende Bericht der Unterhaltung.

 

Der Reisebericht ist in Tage aufgeteilt und in umgekehrter Reihenfolge.

Also der letzte Tag kommt hier als erstes und der erste auf der letzten Seite.

 

In der ersten Woche war ich ja bei der Hochzeit von meinem Bruder in Ottawa.

Also sind die ersten 5 Tage eher privat und eventuell nicht so interessant.

Wenn ihr allerdings wissen möchtet wo man gut Essen gehen kann in Ottawa
ein bisschen was über die Stadt erfahren wollt und sehen möchtet wo man in den Hills auch Hochzeit machen kann, dürft ihr diesen Teil
natürlich sehr gerne lesen. Es sind auch ein paar wirklich tolle Bilder dabei.

 

Ab Tag 6 beginnt dann die neue Reisebricht Nummerierung mit 1/6 etc.

und die eigentliche Reise durch die Rockies begint.
Ich war nur in einer kleinen Region der Rockies also „Kananaski Country“ – „Banff National Park“ und „Jasper Nationalpark“.

 

Über die anderen Parks werde ich auch gerne berichten so bald ich Sie mal bereisen sollte.
So jetzt aber viel Spass beim lesen.
Ich freue mich natürlich über konstruktive Kritik und einfach ein Feedback von euch Lesern per email – chris(at)fishenilly.de – Vielen Dank schon im Vorraus.

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Tag 15/20– Calgary

Veröffentlicht am 28.09.2014

Das Wetter ist schlecht als ich aufwache. Dunkle Wolken liegen über dem Tal von Canmore. Ein leichter Wind treibt die Wolken langsam aus dem Norden über den Bergkamm nach Süden in Richtung Kananaski Country. Es fängt leicht an zu regnen.

Ich koche mir einen Kaffee und warte erst einmal ab wie sich das Wetter so entwickelt.

 

Es wird nicht besser. Ich beschließe nun doch schon am Mittag ohne Wanderung weiter nach Calgary zu fahren auf der Strecke der 1A die ich ja bis jetzt noch nicht gesehen habe.

 

Gegen 12 Uhr geht es dann los weiter Richtung Osten auf dem Highway.

Die Hügel werden langsam kleiner und das weite Land öffnet sich.

Auf beiden Seiten erstrecken sich nun große Getreidefelder. Die meisten sind schon geerntet und es liegen teilweise noch das Stroh oder die Strohballen wahllos verstreut auf den riesigen Feldern. Vereinzelt sind auch noch Kühe auf den eingezäunten Weiden die auch jetzt im Herbst noch in einem saftigen grün erstrahlen.

 

Der Verkehr wird dichter und die Reklameschilder am Straßenrand werden größer und häufiger. Ca. 10m breit und 2-3m hoch stehen die Schilder mitten in der freien Ebene an den Straßenrändern und weisen auf Produkte oder Dienstleister hin.

 

In Calgary am Campground West angekommen besuche ich den nahegelegenen Olympiapark von 1998. Auf einem kleinen Hügel am Rande der Stadt stehen ein Haufen von Scheinwerfer mehrere Skilifte, Skischanzen, die Bobbahn und andere Gerätschaften – Ob das alles so notwendig ist immer für ein Event zu „NEU“ zu bauen.

 

Das war dann auch mein letzter Tag. Morgen werde ich noch den Van putzen und dann geht es wieder zurück nach Deutschland.

 

Vielleicht komme ich eines Tages wieder und arbeite mal eine Wintersaison in Alberta als Skilehrer.

 

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Tag 14/19 – Grotto Mountain – 2.686

Veröffentlicht am 22.09.2014

Wie immer starte ich früh in den Tag. Leider habe ich auch heute wieder keine Karte und nur eine kleine Beschreibung von der Route. Zwar liegt der Berg direkt vor der Türe aber man kann nicht erkennen wo man lang laufen muss.

 

Ich starte also wie auf dem Zettel beschrieben am „Alpine Club of Canada“ um 7:30 Uhr.

Hier stehe ich schon einmal vor einem Rätsel – „trail angles up to the right“ – ja aber welches rechts... Also ich entscheide mich für den rechten der drei Pfade die ich sehe.

Nach 10 min komme ich an die erste Gabelung – nun häufen sich die Gabelungen alle 5 min. Nach einer Stunde habe ich gefühlt 100m Höhe gemacht und bin im Zick Zack gelaufen.

 

Irgendwann wird es mir zu dumm und ich laufe einfach den Berg hinauf und folge den Ziegenpfaden.

 

Da ich mir den Berg von unten relativ gut angeschaut habe bin ich mir sicher, dass man am linken Grat am besten und schnellsten Höhenmeter machen kann, da dort die Wetterseite ist und keine Bäume stehen da der Wind zu stark ist.

 

Nach einer weiteren Stunde bin ich dann also am Rande der Baumgrenze am linken Grad angekommen, wo ich dann auch auf einen Weg stoße.

Ich klettere immer an dem sehr windigen aber super beeindruckenden Grat entlang.
Es ist immer faszinierend wie schön und gefährlich die Berge sein können.

 

Vor mir erscheint eine große Schlucht die voll mit Geröll und heruntergebrochenen Felsen ist. Zwei kleine Bäche führen von den Felsplatten tief ins Tal.

 

Je höher ich komme umso mehr muss man ein wenig klettern, nicht schwer – es macht richtig Spass. Nach einer kurzen Traverse laufe ich unterhalb eines Überhangs entlang.

Plötzlich höre ich Geräusche von vorne oben. Langsam pirsche ich mich nach vorne.

Auf einmal steht ein Ziegenbock hoch über mir und schaut mich an. Ein zweiter kommt dazu und mustert mich kritisch.

 

Vermutlich ist es eine ganze Herde. Ich laufe um den Pfeiler herum und taste mich langsam nach oben. An die 10-14 Tiere stehen auf dem kleinen Vorsprung an der Kante.

 

Mein Weg führt immer weiter hinauf. Die Erde wird nun steiniger und es wird immer schwieriger zu laufen. Allerdings kein Vergleich zu der Tour auf den Bohomme in Jasper.

 

Nach 3 Stunden bin ich dann am ersten Step angekommen. Ein sagenhafter Ausblick ist das heute wieder. Die Berge liegen tief in einem blauen Licht. Man kann nur die Silouette erkenne. Alles sieht aus wie gemalt – egal in welche Richtung man blickt. Unten im Tal ist ein großes Flussbett mit vielen Seitenarmen zu erkennen und der Golfplatz schimmert in saftigem Grün.

 

Nach einer weiteren Stunde über den Grat entlang und über 4-5 Steps (also kleine falsche Gipfel) gelange ich dann zum Mount Grotto

 

Bergab geht bekanntlich schneller als Bergauf – ein wunderschöner Vormittag neigt sich dem Ende. In Canmore war ich dann noch Wäsche waschen und hab mich erstmal bissle ausgeruht.

 

Morgen werde ich noch eine letzte Tour machen und dann weiter fahren nach Calgary.

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Tag 13/18– Icefield Parkway – Bow Lake – Paint Pots – Canmore

Veröffentlicht am 22.09.2014

7:00 Uhr Abfahrt Richtung Canmore den Icefield Parkway hinunter.
Die Bäume sind mittlerweile herbstlich geschmückt hier oben im Norden.

Soweit man das bei der Dunkelheit sehen kann.

Nach der Parkkontrolle rolle ich mit 70km/h die Strasse hinab.

Links und rechts wechseln sich dichte Baumbestände mit Flüssen und Seen ab.

Die Bergspitzen beginnen hinter mir langsam zu leuchten und ich sehe wie die Sonne ein paar einzelne Strahlen über die Bergkuppen setzt.

Nach 31 Km der erste Stop – Athabasca Falls

Ja wenn ich schon da bin und grad eh nix los ist, dann schau ich mir das doch mal an.

 

Ja gut war ganz nett so morgens, bissle frische Luft tut ja auch gut und wenn das Spray von dem Wasser noch ins Gesicht klatscht wird man erst richtig wach.

Ab geht es immer der aufgehenden Sonne entgegen.

 

Auf den „Sunset Pass“ verzichte ich heute. Erstens liegt er im Schatten und zweitens tun noch die Füße von gestern etwas weh.

 

Dieser Glacier Skywalk ist doch wirklich ein Witz – Bauen die einfach mitten an der Strasse über eine Schlucht (in der nichts ist) so ein GlasQuatsch da hin – wofür?
Um die Umwelt zu verschandeln und dann die Leute 10 km weiter unten beim Columbia Icefield parken zu lassen und Sie dann mit Bussen hoch zu karren – wofür dann extra der normale Verkehr angehalten wird – Na ja geht mich ja nix an. Wird schon alles seinen Grund haben.

 

Vorbei an schönen Gletschern und dem wunderschönen Saskatchewan River Crossing geht es langsam hoch zum Bow Summit den ich ja schon beim Hochfahren bewundert habe.

10km später halte ich aber am Bow Lake an und schaue mir das tolle Gletscherfeld im Hintergrund genauer an. Dafür laufe ich ca. eine halbe Stunde  an der rechten Seite des Sees entlang bis ich direkt und der Gletscherzunge stehe.

 

Einen kleinen Abstecher nach British Columbia konnte ich mir auch nicht verkneifen und hab einen Umweg zu den Paint Pots gemacht die im Kooteny Park liegen.

 

Bei den Paint Pots angekommen mache ich eine kleine Rundwanderung.

Richtig schönes Tal hat ja auch einiges zu bieten was man so in der Kürze der Zeit sehen konnte

 

Am Mittag bin ich dann in Banff angekommen hab noch ein paar kleine Besorgungen gemacht und fahre dann weiter nach Canmore – auf den etwas überteuerten Campground aber na ja – so die große Wahl habe ich nicht und am Schluss soll es sich noch rausstellen dass es ganz nett war.

 

Ich bin noch bissle durchs Städle geschlendert hab mir am Infocenter noch die Route für morgen geben lassen und hab es mir dann vor dem Van gemütlich gemacht.

 

Nach einer Weile brachte mir meine canadische Nachbarin einen Teller mit einem Stück Kuchen: So kamen wir ein wenig ins Gespräch und das Ende vom Lied ist, dass wir bis morgens am Feuer saßen und meine Klamotten mega nach Rauch stinken.

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Tag 12/17 – Jasper – Roche Bonhomme 2,459 –Lac Beauvert

Veröffentlicht am 20.09.2014

Vorab kann ich nur schon sagen, dieser Tag war wirklich sportlich.

Früh am Morgen so gegen 7:00 Uhr fahre ich los Richtung Maligne Road. Unterwegs sehe ich eine Herde Hirschkühe die am Strassenrand ihr Frühstück zu sich nehmen.

Es wird bestimmt ein schöner Tag. Das Morgenrot schiebt sich über die Süd/östlichen Gipfel und lässt das Tal langsam erwachen.

Am Parkplatz angekommen bin ich mal wieder der erste. Zum Glück.

Die Dame an der Info hat mir ja ungefähr gezeigt wo der Weg losgehen soll, aber gefunden habe ich Ihn auch auf meiner Topografischen Karte nicht. Ich wusste also heute Morgen noch nicht, wie lange die Wanderung wird wir hoch und wie steil.
Na ja von steil hatte Sie schon etwas gesagt, sogar von sehr steil und dass man am Schluss klettern muss. Ich hatte abgewinkt und gesagt ja klar, kein Problem.

Ob es noch zu einem Problem wird, stellt sich ja bald heraus.

Ich bin auf jedenfall mal früh am Start 7:30 Uhr laufe ich los der Maligne Road entlang und suche den Weg der links den Berg hochgehen soll.

Ich richte mich mal auf eine 8-10h Tour ein. Zwar ist hier kein Berg an die 3000m aber wer weiß wie schwer der Weg wird, da kann es schon einmal 4h bis zum Gipfel dauern.

Tatsächlich beginnt ca. 200 m nach der Einfahrt zum Parkplatz ein kleiner Weg der tief in den Wald führt.

Hier herrsch schon richtig Herbst. Der Mischwald, der hier unten von einer Birkenart durchzogen ist schimmert Gelb und Orange.

Der Pfad führt steil neben einem vertrockneten Flusslauf den Berg hinauf.

Hier gibt es viele lange Gräser und niedriges Gewächs welches den Boden bedeckt.

Immer wieder scheint das Morgenlicht durch die Gipfel und bildet dadurch ein schönes Schattenspiel. Den Pfad folgt man ca. 15min bis man weiter am linken Rand des Ausgetrockneten Bachbettes empor steigt. Die Bäume werden jetzt deutlich mehr durch Kiefern geprägt und es geht etwas steiler nach oben. Nach einer halben Stunde hat man einen kleinen Wasserfall erreicht, der im Frühjahr bestimmt imposant aussieht, jetzt ist nur ein leises Plätschern in dem sonst trockenen Bach zu hören.

Der Bach hat sich hier tiefer in den Stein gefressen und die Schlucht ist schon einige Meter Tief.

Der letzte Anstieg durch das Kiefernwäldchen wird noch einmal richtig knackig bevor man dann nach ca. einer Stunde langsam in den Creek hinabsteigt und dem leeren Flussbett folgt.

Wieder nach links oben an einem jungen Waldstück vorbei geht es durch ein kleines Paradies. Ganz weich ist der Boden auf dem man läuft, das Licht scheint Gespenstisch durch die Gipfel und das dunkle Moos scheint hier noch satter und saftiger zu sein.

Kaum sieht man ein wenig Licht wird es auch schon wieder steiler. Der Weg ist jetzt zu einem knackigen Steig geworden der bei Nässe sehr gefährlich sein könnte.
Auf der rechten Seite sieht man große durch den Gletscher und Wasser geformte Steinplatten die bedrohlich zwischen der Schlucht hervorblinzeln.

 Nach dem Kiefernwald kommt ein sehr dichter Tannenwald durch den man sich wie durch ein Dickicht kämpfen muss. Man sieht keinen Meter nach vorne. Alles ist grün und die ausladenden Äste der Tannen schlagen einem immer wieder ins Gesicht.

Nach ca. 2 Stunden hat man auch diese Hürde geschafft und ist am Fuße des Roche Bonhomme (vermute ich jetzt mal, da er am nächsten auf der Karte liegt)

Ein großes steiles Schotterfeld türmt sich einem auf. Ein paar große Felsen liegen mitten in den Feldern.

Steil geht es bergauf und doch lohnt sich das Ganze.

Der Ausblick ist Fantastisch. Man kann bis zum Medicine-Lake sehen.

Ganz viele Spitzen und unzählige Schneebedeckte Gipfel kann man erahnen.

Ein tolles Gefühl.

 

Unten angekommen gönne ich mir erst einmal einen Cocktail auf der Dachterrasse einer Pizzeria – Danach ab auf den Campingplatz und einen kleine Joggingeinheit zum Lac Beauvert – man läuft wunderschön vom Campingplatz am Wasser entlang wo die ganzen Paddler die Strömung genießen. Zwischendurch läuft man über wunderschöne Logdes die immer an einer kleinen Ausbuchtung liegen. Aufgereite Liegestühl mit Blick aufs Wasser, ein Glas Wein und ein paar Chips auf dem Beistelltisch, so genießen viele den sensationellen Ausblick auf das Wildwasser und die Umgebung.

Nach ca. 5 km bin ich dann am Lac Beauvert angekommen an dem ein Golfplatz liegt.

Dann reicht es mir aber für heute.

Da ich nichts eingekauft habe gönne ich mir heute Abend ausnahmsweise mal ein Essen im Restaurant.

 

Morgen fahre ich wieder den Icefield Parkway nach Banff  runter. Wahrscheinlich werde
ich zwei kleinere Touren unterwegs machen aber so genau weiß ich dass noch nicht.

Bis jetzt steht ein Pass und eine Gletschertour auf dem Programm

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Tag 11/16 – Icefields Parkway – Jasper

Veröffentlicht am 20.09.2014

Es ist früh am Morgen. Wir starten alle unsere Touren ich weiter nach Jasper und die anderen zu den Johnson Falls etc.

Da ich ja auch wieder runter fahre, habe ich mich vorgenommen nicht an jeder Aussichtsplattform anzuhalten.

Jeder redet immer über diesen Mega spannenden Icefield Parkway –

Da sind doch die Erwartungen schon so hoch, das kann doch nur schief gehen.

Zum Glück ist schlechtes Wetter und ich komme gar nicht in die Versuchung überall anzuhalten und den Foto zu zücken.

Im Prinzip ist es eine Passstrasse wie jede andere auch, nur die kleine Ausnahme ist dass hier wirklich viele Gletscher zu sehen sind. Wobei es jetzt keine Mega Gletscher sind, sondern die Überreste von den Gletschern aus der Eiszeit. Das meiste ist Grau und ist nicht unbedingt super beeindruckend.

Mein erster Halt ist der Pass. Also der Höchste Punkt auf dem Icefield Parkway – in der Nähe von einem See.

Also da kann man aussteigen, 10 min hochlaufen und ein Foto machen, muss man aber nicht. Ich bin hochgelaufen hab ein Foto gemacht, aber eins von dem Regenbogen der sich am gegenüberliegenden Berg niedergelassen hat.

Dann ging es weiter und man ist an einem schönen Gletscher vorbei gefahren (Namen weiß ich jetzt nicht mehr) erzähl ich euch später wenn ich wieder runter fahre, hab ich mir auf der Karte angekreuzt dass es sich da lohnt raus zu fahren. Sieht echt gut aus.

Ja dann geht es wieder Berg ab und zu einem „Crossing“. Das schau ich mir beim zurück fahren auch nochmal an ... das fand ich auch schön.

Im Großen und Ganzen denke ich sollte man anhalten da, wo die anderen nicht anhalten.

So fand ich zum Beispiel die Hochebene die sich rot färbt und  das Flussdelta dass sich wahnsinnig in die Breite zieht und alle Grau und Blautöne in sich vereint im Kontrast zueinander viel beeindruckender als das ganze was da in dieser Broschüre beschrieben ist. Wenn man schon mal in Saas Fee war kann einen kein Gletscher mehr beeindrucken und wer schon mal am Rheinfall war der braucht auch keine Fälle am Icefield anschauen. Erinnert mich irgendwie alles so an die Wasserfälle von Triberg, das wird auch aufgebauscht wie das tollste vom tollsten und dabei sind die schöneren Dinge direkt nebenan.

Aber gut zurück zum Thema: Das Columbia Icefield und den Gletscherwalk, der über eine Glasbrücke führt, welcher über einem Tal angebracht ist wo man runter schauen kann, habe ich ausgelassen aus dem oben genannten Grund.

Glaub nicht dass man da mehr sieht als wenn man auf einem Gipfel steht und über das Tal blickt.

Gut ich werde es nie erfahren, weil dafür gebe ich kein Geld aus.

Danach geht der Parkway weiter Richtung Norden und führt durch eine breitere Sumpfartige Gegend. Bald ist man auch schon angekommen in Jasper, das doch viel kleiner ist als ich erwartet habe.

Nach einer kleinen Wanderung in der Nähe der Stadt besichtige ich diese erneut und muss feststellen, dass es sich nicht wirklich gelohnt hat hier hoch zu fahren.

Im Info Büro wurde mir aber ein heißer Tipp gegeben eine Wanderung auf einen Summit für morgen der nicht in der Karte ist. Es ist auch kein Weg eingezeichnet in der Topokarte – na dann. Bin ich mal gespannt auf morgen.

Am Abend mach ich noch eine kleine Joggingtour am Wasser entlang und entdecke schöne Lodges die es hier gibt.

Nur leider habe ich keinen Laden gefunden der frisches Gemüse hat.

Paar Äpfel bekommt man schon aber so richtigen Salat oder Gemüse scheint hier Mangelware zu sein.

Ich bin auf dem Campingplatz Wistler, der sehr groß ist und eigentlich auch schön liegt aber auch einmal eine Grundsanierung nötig hätte.

Leider gibt es hier kein Strom auch nicht in den Gemeinschaftsräumen, was wirklich kein Aufwand wäre, da ja in den Toiletten die direkt nebenan sind Strom anliegt.

Ansonsten ist der Campingplatz zwar stark frequentiert aber realtiv gut gepflegt.

Ein paar Duschen mehr und näher an den einzelnen Campgrounds so wie in Banff z.Bsp wäre angebracht und Zeitgemäß.

Wie gesagt morgen geht es auf eine wirklich harte Gipfeltour ohne Karte.
Abends werde ich versuchen im anderen Campingplatz einen Platz zu bekommen, damit ich mal den Laptop richtig laden kann und auch das Auto.

Danach werde ich wieder runter fahren, da ich mir ja noch zwei Touren bei Canmore heraus gesucht habe.

 

Vielleicht noch ein Wort zu der Gegend. Eigentlich fühlt es sich ein wenig an so wie in Osttirol nur nicht so dicht sondern alles etwas weiter, aber die Berge sind nicht besonders hoch, nicht besonders schroff. Sie erscheinen freundlich, die Gegend hat Mischwälder und ist mit Bächen durchzogen.

 

Tiere habe ich bis jetzt nur wieder einen Elk gesehen (also einen Hirsch) und die weibliche Form davon und ein paar Rehe auf dem Campground. Die kleinen Chipmanns (Eichhörnchen) erwähne ich schon gar nicht mehr, von denen sieht man vermutlich 10-20 Stück am Tag.

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Tag 10/15– Banff – Minewaka See – Rundwanderung

Veröffentlicht am 20.09.2014

Um 9:00 geht es los. Wir fahren mit zwei RV´s so heißen die Camper zum Lake Ninnewanka und starten unsere kleine Wanderung am See entlang.

Es ist nicht so gutes Wetter, aber man kann ja nicht immer Glück haben.

Der Parkplatz ist direkt am See. Es ist so gut wie noch niemand da. Klar ein frisch verliebtes Pärchen was nur darauf wartet bis der „Tour Boat“ aufmacht. Sie mit Lederschüchen und Absatz und er mit frisch gegeelter Locke und Hawaihemd.

Aber ansonsten oh Wunder noch keine Chinesen oder Japaner zu sehen.

Ist glaub einfach zu früh und zu schlechtes Wetter. Tut mir Leid wenn ich mich manchmal wiederhole.

Am See geht es ein Stückchen auf einer Teerstrasse entlang. Vorbei an vielen Bänken und Tischen und Toiletten. Also da muss man sagen da machen die Kanadier schon einiges dass die Leute nicht in der Natur ihr Geschäft erledigen.

Wobei man da manchmal auch Losungen sieht die man einem Menschen zuordnen könnte. Die meisten Losungen die man sieht würde ich aber den Hunden zuordnen.

Nach ca. 10 min kommt man an einer letzten Bootsanlegestelle vorbei und der Weg wird etwas schmaler. Rechts sieht man einen Picknikplatz und hat eine sehr schöne Aussicht auf eine kleine Insel auf der ein paar Bäume stehen. Im Hintergrund sieht man die Silouette von den fast 3000ern dem Mount Inglismaldie 2,964 dem Mount Girouard 2,995 und dem Mount Peechee mit 2,934m – Trotzdem ein wahrhaft schöner Moment

Nach der Kurve wird der Weg zu einem Wanderweg und führt den Stewart Canyon hinauf nicht weit auf schon ein kleines Stück bis zu einer Brücke.

 

Ganz klar ist das Wasser, man kann bis auf den Grund sehen und doch erkennt man keine Fische. Nur eine Ente schippert gemütliche vom See her langsam in den Canyon.

Auf der anderen Seite geht es nur etwas steiler hinauf auf den Hügel und man nähert sich wieder langsam dem See.

Diese Seite muss vor ein paar Jahren von einem schlimmen Feuer heimgesucht worden sein. Alle alten Baumbestände sind bis zum Gipfel vollständig abgebrannt. Ein paar Alte Rümpfe stehen noch und bieten ein Gespenstisches Bild. Doch ein paar Meter weiter sieht man die jungen Triebe von Birken und anderen Bäumen in herbstlichen Farben

Von gelb über Orange bis rot und grün ihre Blätter in den doch mittlerweile stärkeren Wind zu legen.

Nach gut 2h kehren wir wieder um und fahren zurück nach Banff.
Nein wir haben keinen Bären gesehen, dafür aber einen sehr großen Wapiti Hirsch der plötzlich vor uns im Dickicht auftauchte uns musterte und dann seiner Wege ging.

Im Moment ist die Zeit wo diese Art von Hirsch sehr gefährlich werden kann da Brunftzeit ist.

Zurück fahren wir einen kleinen Umweg über einen Seitenarm den Minnewanka Sees, machen dort kurz Pause und schauen uns die Gemsenart an, die dort zu Hause ist.

 

In Banff angekommen ist eine kleine Besichtigungstour in der Stadt auf dem Programmpunkt und ein Besuch in der nach Angaben der Banffér wohl „Besten Eisdiele der Welt“ – Eis war wirklich gut und mal bissle anders.

Aber in Arco (Trentino) gibt’s auch gutes Eis – weiß jetzt nicht welches da besser war.

 

So ging der Tag dann auch relativ schnell rum. Morgen fahre ich dann nach Jasper und schaue ob ich dort noch neue positive Eindrücke erhaschen kann.

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Tag 9/14 – Banff - Vermillion Lakes – Hootiers

Veröffentlicht am 20.09.2014

Meine Eltern haben sich angemeldet. Sie wollen heute am Nachmittag in Banff eintreffen. Sie machen so wie ich eine Kanada-Reise, allerdings nicht nur in den Rockies sondern von Vancouver bis zur Mitte und wieder zurück.

 

Da Ich bis zum Mittag noch etwas Zeit habe beschließe ich erst einmal meine Wäsche zu waschen. Etwas unterhalb von den Campground „Tunnel Mountain“ gibt es eine Laundry – also so Waschmaschinen die man mit Geld füttern kann und dann kommt in der Regel saubere Wäsche raus, wenn man lesen kann und die Maschinen richtig funktionieren. Ich bin mal auf Nummer sicher gegangen und habe „White&Coulors“ – also kalt und hohen Schleudergang und beim Trockner hab ich auf „Delicates“ gedrückt.

Ergebnis: Super, fast wie zu Hause.

 

Nach dem Großputz des Vans und der Wäscheaktion ist es 11:00 Uhr ich mache mich auf den Weg zu den „Vermillion Lakes“. Diese 3 Lakes sind auch in vielen Führern beschrieben. Sie liegen direkt an der Stadt Banff über dem Fluss.

Man fährt auf der Haupteinkaufsstrasse einfach  immer weiter über eine Brücke und biegt dann rechts ab. Da steht dann schon ein großes Schild mit „Cave und Basin“.

Wenn man jetzt denkt das hat irgendwas mit Wasser und Hot Springs zu tun, der täuscht.

Hier geht es nur um eine „Historic Site“ mit Gallery und Museum.
Also zurück zum wesentlichen. Auf der Strasse fährt man dann eben weiter bis zu dem großen Parkplatz wo die oben beschriebene Ausstellungen sind. Hier kann man kostenlos und ohne Beschränkung parken, natürlich nicht über Nacht wie nirgends im Nationalpark aber ansonsten halt kostenlos.

 

Von Hier aus kann man über ein paar Stufen hinunter zu den Seen laufen.
Hier steht nun der Sundance Trail (2.2km) oder der Healy CreekTrail der bis zur Sunshine Village Road führt zur Wahl.

Ich schlendere etwas am Ufer entlang. (Eigentlich sind die Seen nicht immer Seen. Jetzt im Herbst ja, im Frühjahr ist der Fluss aber so hoch, dass er die Seen mit in Beschlag nimmt.) Hier soll es viele Tiere zu beobachten geben. Stimmt vermutlich auch, nur bin ich zur falschen Zeit da. Am besten lassen sich Tiere ja morgens oder abends beobachten.

 

Nach meinem kleinen „Ried“ Aufenthalt fahre ich zum Bahnhof und hole meine Eltern und noch zwei andere RV´s ab (Freunde von meinen Eltern). Mit 4 Autos fahren wir dann durch die Stadt bis zum Camping, Dort angekommen und breit gemacht, besuchen wir die Hoodos. Das sind so längliche Felsen, wie die genau entstehen hab ich jetzt nicht nachgelesen. Aber die Landschaft sieht ganz schön dort aus. Der Fluss schlängelt sich so durchs Tal und die Wälder sehen schön saftig aus.

 

Hier gibt es auch einen Trail den man laufen kann der eben von den „Bow Falls“ bis zu den „Hoodos“ und wieder in einem Loop zum Startpunkt führt. Ist glaub ich ganz interessant. Hab ich aber jetzt nicht ganz gemacht. Wir sind ein Stündle gelaufen und dann wieder zurück, noch bissle einkaufen und dann abends grillen.

Morgen früh wollen wir eine kleine Wanderung mit allen 7 Personen machen in die Bärengegend am Lake Minnewanka

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Tag 8/13– Mount Fairview – Temple Day Loge – Lake Louise

Veröffentlicht am 20.09.2014

Also um noch einmal auf den Campground am Lake Lousie zurück zu kommen:

Wenn ich ein deutscher Reiseführerverlag wäre würde ich in ganz klaren Worten zu verstehen geben, dass man diesen Campground meiden sollte.

1.)  1 Dusche für mehr als 180 Stellplätze

2.)  Die sanitären Anlagen sind alt und verschimmelt

3.)  1 Wasseranschluss für 180 Stellplätze

4.)  Keine Parkmöglichkeiten auf dem Campground selbst

5.)  Der Trainway (Bahngleise) führen direkt am Camp vorbei, also kann man sich sicher sein, dass man aufgrund von Dauergehupe des Zuges, damit die Tiere und Menschen von den Gleisen verschwinden, in der Nacht min. einmal geweckt wird.

Klar ist die Aussicht schön, aber kann man nur weil man ne schöne Aussicht hat.

 

So genug der schlechten Worte, das Wetter ist schön und ich bin um 8 Uhr am Parkplatz am Lake Louise und starte meine heutige Tour auf den Fairview Mountain.

Der Weg startet direkt auf dem Parkplatz des Sees oberhalb des Castle vom Lake Louise auf der linken des Sees. Ein schöner Weg führt oberhalb des Sees durch einen dichten Wald hinauf. Man muss sich einigermaßen links halten, aber hier ist wirklich alles gut beschildert, was ja in Kanada eigentlich eher eine Ausnahme ist.

Nach ca. 10 min überquert man eine kleine Lichtung mit jungem Baumbestand und kommt danach an eine Abzweigung. Ich bin auf dem Hauptweg geblieben.

Der führt weiter durch einen relativ dichtes Waldgebiet wo die Sonne nur spärlich durch scheint obwohl der Hang voll in der Sonne steht. Man kann aber froh sein, denn später bekommt man keinen Schatten mehr.

Nach einer guten ¾ h erreicht man den oberen Teil der Baumgrenze und läuft immer wieder durch freies Gebiet mit jungem Baumbestand.

Zum Ende der Baumgrenze wird es zunehmend steiniger.

Nach einer 1h hat man die Hochebene erreicht und hat einen tollen Ausblick auf die umliegenden Bergspitzen.

Man ist nun am Saddleback Pass angelangt.

Von hier könnte man jetzt wieder absteigen ins Morain Lake Gebiet. Aber Achtung, hier herrscht absolute Vorsicht: Das ist Bärengebiet. Hier Leben eine Vielzahl an Bären.

Ich steige rechts hinauf durch das Tal und gelange so an den Fuss des Mount Fairview.
Eine Wand aus Geröllfeldern und Schotter türmt sich vor mir auf.
Ein schmaler Pfad führt steil in Serventien in der prallen Sonne auf den Gipfel.

Auf der linken Seite hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Gletscher.

Oben angekommen genieße ich erst einmal die Aussicht über das grüne Tal des Bow Valley und das Tal in Richtung „Pipestone River“ (Columbia Icefield -> Jasper)

Der Aufstieg ist Aufgrund des Schotters relativ mühselig aber nicht schwierig.

11 Uhr ich sitze im Campingstuhl auf dem Park und trink ein Cranberry-Gingerale mit Eiswürfel und genieße die Sonne die mit 22° doch relativ warm erscheint wenn man gerade noch auf fast 3000m war.

 

Lange halte ich es jedoch nicht aus. Es ist noch so früh und so beschließe ich mir die Touri-Hochburg „Lake-Louise-Village“ mal genauer anzusehen.
Ergebnis: Nichts Unerwartetes – braucht kein Mensch.

 

Da ich noch Zeit habe beschließe ich einen kleinen Spaziergang auf der gegenüberliegenden Seite des Tals zu machen wo sich das Lake Louise Skigebiet befindet. Ich starte am Fish Creek Trailhead (Der natürlich, wieso soll es auch anders sein, nicht ausgeschrieben ist) aber auf meiner Wanderkarte kann ich schön sehen wo ich mich befinde (oder denke zu befinden) – Der Weg verläuft auf der Zufahrtsstrasse für den Skibetrieb, ist also ziemlich breit und gut ausgebaut.

 

Man läuft an einem Bach entlang der immer zu hören ist. Man hat zwar das Gefühl man ist auf der Strasse sicherer vor Bären, aber warum eigentlich? Und schon wieder läuft mir einer über den Weg von links nach rechts einfach über die Strasse.

Mittlerweile denke ich, dass es am wahrscheinlichsten ist einem Bär zu begegnen wenn du auf der Strasse läufst.

 

Oben im Skigebiet angekommen kann ich doch ein paar Almwiesen entdecken die noch mit Wildkräutern und Blüten überwuchert sind. Hier kommt fast so etwas wie Almfeeling auf.

 

Übernachten werde ich noch einmal  in Banff und morgen werde ich einen Ruhetag einlegen, da eventuell meine Eltern zu Besuch kommen. Mittwoch am Abend oder Donnerstag früh fahre ich direkt nach Jasper.

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Tag 7/12 – Minnewanka See – Rockboundlake -Banff

Veröffentlicht am 20.09.2014

Heute ist also der Relaxing Tag auf dem Programm bevor es morgen wieder auf einen Summit geht.

Zuerst steht ein Besuch am Minnewanka Lake an. Das ist der See wo man halt mit dem Bootle so entlang schippert – heute hatte aber so früh noch keins offen – hätt eh kein Geld dafür ausgeben. Auf der Karte habe ich aber gesehen dass es einen verdammt interessanten Trail gibt den „Aylmer Pass Trail“ von wo man dann auch auf den Aulmer Mountain kommt – leider muss man laut Park Regeln min. 4 Personen sein um den Trail gehen zu dürfen da es dort eine hohe Population von Bären gibt. – Schade den hätte ich gern gemacht... vielleicht ein anderes Mal.

Ansonsten ist der Lake jetzt nix besonderes – wird halt ne bissle Touri Show draus gemacht weil er ziemlich groß ist – wir wissen aber, dass es auch super schöne andere Seen gibt die sogar noch interessanter sind.

Nach dem Ich etwas Proviant eingekauft habe geht es weiter Richtung „Bow Valley Parkway“.

Der Fachberater hat gemeint wenn ich mal en ruhigen Tag machen möchte und was schönes sehen sollte ich mir die „Falls“ am Johnston Canyon Resort ansehen.

Das hörte sich ja ganz nett an. Ich also den schönen Bow Valley Parkway entlang it 40 km/h und ab und zu mal an den Aussichtsplattformen halten und en Foto Knipsen wie man das halt so macht als Touri.

Da kommt auch schon die Ausfahrt zu dem Canyon Trail.
Auf dem Parkplatz stehen gefühlt 50 Autos und Heerscharen von Chinesen und Japanern bevölkern den Ort. Ich also nix wie weg und einfach mal am an der nächsten Ausfahrt den Parkplatz am Castle Mountain genommen aber natürlich den für die Wanderer und nicht den für die Sightseeing Menschen. Hier stehen gerade mal 4 Autos. Supi, denke ich mir und wo geht es hier hin? – zu den Silverton Falls. Nach einer halben Stunde oben und wieder unten entscheide ich mich denk linken weg zum Rockbound Lake zu gehen.

Der Weg führt auf eine schönen Wanderweg langsam durch einen lichtdurchfluteten Wald nach Oben. Diesen Weg geht man ca. 1 Stunde, bis der Weg zu einem Pfad wird.
Nach einer weiteren ¼ h erreicht man eine Kehre und folgt dem Pfad nun das lange Tal zum Pass hinauf. Man läuft zwar in der Nähe des Baches, kann ihn aber so gut wie nie hören. Alles ist mit Moos überwuchtet und die Pilze sprießen überall in verschiedenen Sorten aus dem Boden.
Nach einer weiteren h erreicht man die Hochebene. Es duftet nach verschiedenen Kräutern und Nadeln. Ein beeindruckendes und schönes Tal.

Wenn man die Bergketten so anschaut denkt man an die Westernfilme, wo jetzt gleich die Indianer hinter den Zinnen hervor treten und bedrohlich ins Tal blicken und der Cowboy auf seinem Pferd und seinen beiden Mauleseln auf dem Trial zum Pass unterwegs ist. Nach einer weiteren ¼ h auf der Hochebene hat man den unteren See erreicht, der eine wunderschöne Farbe hat. Von dort aus geht es noch einmal 700m zu dem oberen See. Allerdings sind diese 700m sehr steil und ausgesetzt.

Doch wie so oft lohnt sich die Mühe und man ist unterhalb von dem Pass am Rockbound Lake angekommen.

Wieder zurück am Auto fahre ich nach Lake Louise. Wie auch nicht anders zu erwarten, das ganze muss man nicht gesehen haben. Auch wieder eine Flut von Menschen, hauptsächlich wieder Chinesen und Japaner und ganze wenig Kanadier.
Klar ein idylisches Foto machen kann jeder, aber wie es dort in dieser „Menschen über den See fahren lasse Fabrik“ wirklich aussieht will keiner wissen. Eigentlich so wie in Walt Disney...

 

Am Campingplatz in Lake Louise angekommen – war ich doch geschockt von den doch so schlechten Zuständen der Sanitären Anlagen. Gerade in dieser Touri Hochburg müsste das doch einigermaßen gut sein. Da waren aber alle Campgrounds auf denen ich bis jetzt war besser und sauberer ausgestattet.
Na ja – bin mal gespannt auf morgen.

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